Profi Tipps zum Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung

Wie mit modernen LED-Leuchten große Einsparungspotentiale gehoben werden können

Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise und der schon lange schwelenden Klimakrise sind gute und kreative Lösungen gefragt, um in allen Bereichen möglichst viel Energie einsparen zu können.

Als Experten im Themenfeld Beleuchtung haben wir einige einfache Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie dabei unterstützen können, den Energieverbrauch Ihrer Lampen und Leuchten zu optimieren.

 

Das hilft den eigenen Geldbeutel zu schonen und gleichzeitig etwas Gutes für das Klima zu tun.

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1. Auf effiziente LEDs umrüsten

Seit Jahren sind LED-Lichtquellen weltweit auf dem Vormarsch. Je nach Ausprägung und Situation können mit LED-Leuchten bis zu 90% Energie gegenüber alten Glühbirnen eingespart werden.

 

Das Geheimnis liegt in der Lichtausbeute pro Watt. Sie ist bei modernen LED-Lichtern wesentlich höher als bei konventionellen Leuchtmitteln in klassischen Lampenfassungen.

 

Wenn Sie bisher noch nicht auf LEDs umgestiegen sind, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Je höher die Strompreise steigen, um so schneller amortisiert sich die Investition in neue LED-Beleuchtung.

 

Falls Ihr Umstieg auf LED-Leuchten schon einige Zeit zurück liegt, lohnt sich eine erneute Überprüfung Ihrer Leuchten und Lampen. Die Entwicklung im LED-Bereich hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne LED-Lampen sind mitunter wesentlich effizienter als ältere Modelle. Ein Blick lohnt sich in jedem Fall!

2. Native LED-Leuchten statt Retrofit Leuchtmittel

Für Leuchten mit klassischen Lampenfassungen für Glühbirnen, Spots und Leuchtstoffröhren gibt es viele sogenannte Retrofit LED-Leuchtmittel am Markt. Dabei wird die gesamte für den Betrieb der LEDs benötigte Technik in eine dafür ursprünglich nicht vorgesehene Form gepackt.

 

Um das bewerkstelligen zu können, müssen Hersteller jedoch viele Kompromisse in der Konstruktion der Leuchtmittel eingehen. Probleme mit Platz und Abwärme sorgen für schlechtere Wirkungsgrade und eine verkürzte Lebensdauer.

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Bessere Alternativen dazu bieten Leuchten, die ausschließlich für den Betrieb mit LED-Leuchtmitteln konzipiert sind. Hier verbaut der Leuchtenhersteller die LEDs selbst in der Leuchte und kann sie daher optimal für einen optimalen Wirkungsgrad und lange Lebensdauer auslegen. Achten Sie dabei aber bitte darauf, dass die LED-Leuchtmittel in der Leuchte austauschbar sind.

3. Situative Beleuchtung – Lichtstärke richtig einsetzen

Es ist genauso einfach, wie es klingt. Moderne LED-Leuchtmittel lassen sich in der Regel sehr feingranular dimmen und je weiter die Lichtleistung gedimmt wird, um so weniger Strom wird verbraucht. Ähnlich wie im Automobil, bei dem auch nicht dauerhaft Vollgas gefahren wird, müssen Leuchten auch nicht permanent mit maximaler Leistung betrieben werden.

 

Das bedeutet nicht, dass das Leben fortan im Halbdunkeln gelebt werden muss. Es gibt Situationen, die die maximale Lichtstärke erfordern und diejenigen, bei der eine verminderte Lichtstärke sogar noch besser passt. Probieren Sie es doch mal aus, Sie werden überrascht sein!

4. Bewegungsmelder für bedarfsgerechtes Beleuchten

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Am meisten spart man dann, wenn das Licht nur dann an ist, wenn es wirklich gebraucht wird. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn sich jemand im Wirkungsbereich des Lichts aufhält. Hier entfalten Bewegungs- und Präsenzmelder ihr Einsparungspotential.

 

Was in öffentlichen Gebäuden schon lange Usus ist, gilt im Kleinen auch für private Wohnräume. In Durchgangsräumen und (Gäste-)Toiletten bieten sich Bewegungsmelder zum Steuern des Lichts an. Wohnräume lassen sich mit Präsenzmeldern bedarfsgerecht bedienen. So wird kein unnötiges Dauerlicht geschaltet und es wird nie vergessen das Licht auszuschalten.

5. Smarte Steuerungssysteme für die optimale Lichtnutzung

Was vor einigen Jahren noch mit viel Know-how und Mühe von Technik-Enthusiasten in heimischen Kellern gebastelt wurde, ist mittlerweile für jedermann nutzbar und für kleines Geld zu haben.

 

Die Rede ist von intelligenten (Smart Home) Lichtsteuerungssystemen. Sie ermöglichen die punktgenaue Steuerung verschiedener lichttechnischer Geräte und ihre Kommunikation untereinander.

 

Der Vorteil dabei liegt auf der Hand. Wenn Sensoren, wie Präsenzmelder und Helligkeitsmesser im Netzwerk miteinander arbeiten, kann die Beleuchtung mit ihrer Hilfe optimal an die Bedürfnisse im Raum angepasst werden.

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Angenehmer Nebeneffekt ist der Komfortgewinn durch die Möglichkeit der Steuerung der Beleuchtung per Handy, Sprachassistenten oder beliebig positionierbaren Wandschaltern oder Fernbedienungen. Auch Zeitschaltfunktionen und das Abspielen verschiedenster Lichtprogramme lassen sich problemlos realisieren.

6. Langfristig sparen durch qualitativ hochwertige Produkte

Zu guter Letzt noch ein Punkt, der zwar nicht kurz-, dafür jedoch um so mehr langfristig beim Sparen hilft. Setzen Sie beim Kauf Ihrer Leuchten auf Qualität! Auch in der Leuchten Industrie ist die Wegwerfgesellschaft schon lange angekommen.

 

Es gibt eine große Bandbreite an Produkten in den unterschiedlichsten Qualitätsstufen. Wer möglichst billig produzieren muss, kann nicht auf Verbrauch oder Lebensdauer seiner Produkte achten. Die Folge ist, dass es immer wieder zu Ausfällen und Nachbeschaffung billiger Leuchten kommt.

 

Wer dauerhaft Energie und CO2 einsparen möchte, ist mit einem Qualitätsprodukt wesentlich besser beraten!

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